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| tama-mono & o-karikomi Dies sind
japanische Begriffe für bestimmte Formgehölze, die die japanischen
Gärten stark prägen. Sie werden oft als Ergänzung, manchmal
sogar als Ersatz für Steinsetzungen verwendet. In Japan
werden vorrangig Azaleen einer Sorte verwendet. Dabei steht die Blüte
nicht im Vordergrund, wichtiger ist der Formschnitt. In unserem Klima
ist die Azalee nur bedingt geeignet. Bessere Ergebnisse erzielt man mit
Buchsbaum, Liguster und Eibe. |
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| Links ist die optimale Grundform für ein tama-mono abgebildet. Die anderen Formen sind möglichst zu vermeiden. Sie sind zu kugelig, unten nicht geschlossen oder zu hoch. | |||
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Die
Zeichnung oben zeigt die Entwicklung eines Tama-mono, ausgehend von einer
dreimal verpflanzten Buchsbaumpflanze mit einer Höhe von 50-60 cm
aus der Baumschule. Zuerst wird etwa ein Drittel der Höhe gestutzt.
(Das Schnittgut bewurzelt in Torf -Sand Gemisch gesteckt recht schnell
zu neuen Stecklingen). |
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O-karikomi sind sanfte Hügelformen, die sich aus zusammenwachsenden tama-mono ergeben. Will man ein gutes Ergebnis erreichen ist dabei besonders darauf zu achten die einzelnen tama-mono am Anfang nicht zu dicht aneinander zu pflanzen, da die Pflanzen genügend Abstand für die Entwicklung der unteren Laubmasse und Wurzeln brauchen. Pflanzt man tama-mono oder o-karikomi in Verbindung mit Steinsetzungen lassen sich sehr ansprechende Gestaltungen erzielen. |
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