Niwaki

Wunderschöne Großbonsai direkt aus Japan über Jahrzehnte gestaltet
Niwaki – die Kunst der Baumgestaltung

Japanische Niwaki (bei uns auch Großbonsai oder Gartenbonsai genannt) sind das Highlight im japanischen Garten.

Kiefern, Eiben, Ilex & Co werden so gestaltet, das sie das Bild eines alten Baumes widergeben. Es sind charaktervolle Bäume, die von Meisterhand über Jahrzehnte bearbeitet wurden.

 

Im Idealfall drückt ein Niwaki würdevolles Altern, Kraft und Natürlichkeit aus – ein lebendes Kunstwerk!

 

Doch seien wir ehrlich: wenn man sich die meisten Niwaki ansieht, wie sie als skurrile, geisterhafte Bäumchen in manchem Vorgarten stehen, dann hat das ganz offensichtlich nichts mit dem Bild eines alten Baumes zu tun!!

Doch wo ist der Unterschied? Was sind die Qualitätsmaßstäbe? Und welche Rolle spielen Niwaki in der japanischen Gartengestaltung?

Wir können Ihnen helfen:

• Wie man so einen Baum auswählt
• Welcher Standort der richtige ist
• Wie man den Baum schonend pflanzt
• Wie man den Garten so gestaltet, das der Baum auch wirklich zur Geltung kommt
• Wie man ihn düngt
• Wie man ihn beschneidet und pflegt
• Wie man ihn weiter gestaltet

Wir beraten Sie gerne und begleiten Sie auf dem Weg zu Ihrem Gartenjuwel. In unserem Schaugarten zeigen wir Gestaltungsbeispiele für verschiedene Niwaki.

Und was kostet ein Niwaki?

Es ist wie es immer ist: Was wirklich gut ist, hat seinen Preis. Je länger der Baum gestalterisch geformt wurde, desto mehr muß man ausgeben. Das hängt auch von Baumart und Größe ab. Die „Königsdisziplin“ ist die japanische Kiefer. Als Beispiel: eine 30 Jahre (!) lang geformte Kiefer kostet schon einige Tausende. Ilex und Taxus brauchen nicht so lange um die gewünschte Form zu erzielen. Darum sind sie günstiger.

Gibt es Alternativen?

Klar! Lernen und selber machen! Braucht nur Zeit, Geduld und Vorstellungskraft! Wir helfen Ihnen gerne auf dem Weg.

Der Vergleich

„Pudelbaum“ versus 1A-Niwaki

  1. Der „Pudelbaum“ (so nenne ich ihn mal) hat oft einen ganz geraden Stamm. Ein schön gestalteter Niwaki hat einen S-förmigen, sanft geschwungenen Stamm.
  2. Der „Pudelbaum“ hat lange Äste, an denen sich am Ende eine Art Ponpon befindet. Bei einem guten Baum erstreckt sich die Belaubung von Stammnähe bis zur Astspitze.
  3. Ein guter Niwaki verfügt über eine schirmförmige Astetage, die den Baum am oberen Ende abschließt. Bei manch einem „Pudel“ gibt es gar keinen oberen Abschluß.
  4. Gute Niwaki sehen natürlich aus. „Pudelbäume“ dagegen ….
  5. Die Form guter Niwaki verjüngt sich fein abgestuft von unten nach oben. Die Astetagen sind durch Zwischenräume voneinander abgesetzt.
  6. Die Äste eines guten Niwaki weisen alle leicht nach unten. Beim „Pudel“ gehen sie in alle möglichen Richtungen.
  7. Die Äste eines guten Niwaki wachsen nie aus der Innenkurve des Stammes.
  8. Kaufen Sie keinen „Pudelbaum“, wenn Sie einen japanischen Garten authentisch gestalten möchten!
Niwaki Taxus
Niwaki Kiefer
Niwaki Kiefer