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gärten • japangärten • moderne |
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Firmenprofil:
Roji heisst taubedeckter Waldweg. Seit 20 Jahren beschäftigen wir
uns nun schon ausschließlich mit der japanischen Gartenkunst und
haben seit dem viele verschiedene Gestaltungsweisen, Visionen
und Projekte umgesetzt.
Unser Aktionsradius erstreckt sich von Berlin, Hamburg, Usedom bis nach
Süddeutschland, Österreich und Schweiz. Auch auf internationaler
Ebene in Thailand, Österreich und Schweiz sind wir schon tätig
geworden. Zur Zeit arbeiten wir an einem Gartenprojekt in Mosambik, Afrika.
In der Regel übernehmen wir die
Konzept- und Ausführungsplanung, sowie Beratungen und Bauleitungen. Ein kleiner Artikel zur japanischen GartenkunstDer japanische Garten hat seine Ursprünge in China und Korea. Japanische Mönche, die diese Länder bereisten, brachten die Gartenkunst nach Japan. Über die Jahrhunderte entstanden verschiedene Stile, die noch heute zitiert werden. Da sich viele sehr alte Gärten in Japan durch die konsequente Pflege erhalten haben, kann man in Japan die ganze Gartengeschichte in vielen öffentlichen Gärten besichtigen und nachvollziehen. Moderne japanische Gartenkünstler schöpfen aber nicht nur aus historischen Themen wie Zengärten, Teichgärten, Wandelgärten, Teegärten, Betrachtungsgärten - heute gibt es viele moderne Interpretationen oder gänzlich neue Richtungen der japanischen Gartengestaltung und das nicht nur in Japan, sondern weltweit Die wichtigsten Bestandteile des japanischen Gartens sind: Felsen, Gartenfelsen, Steine, Steinsetzungen, Trittsteine, Wege, Brücken, Nobedan, tobi-ishi, Splitt, Kies, Kiesel, Schotter, Sand, gestaltete Kiefern (keine Bonsai), Azaleen, o-karikomi, o-tamamono (das sind Formgehölze), manchmal auch Zierkirschen, Pflaumen, Bodendecker wie Moos, Gräser, Bambus, Farne. Wasser kommt als Teich, Koiteich, Koi, Bachlauf, Fluss, Wasserfall, Wasserbecken vor, aber auch als Splittfläche in einem karesansui-Garten (das bedeutet Trockenlandschaftsgarten) oder als Kiesel-Bachlauf, Trockensee, Tockenbach vor. Außerdem findet man im japanischen Garten Zier-Elemente wie japanische Steinlaternen, japanische Wasserbecken, seltener Pagoden und Buddhas. Architektonische Elemente wie Tor, Zaun, Ärmelzaun, Zäune und Ärmelzäune, gaki genannt, Wartebank oder Pavillon (machiai, azuma), Teehütte, die überwiegend in der Tradition der Sukiya Architektur stehen. Shukiya zeichnet sich durch natürliche Materialien aus, die in qualitativ hochwertiger Handwerkskunst verarbeitet werden, und durch bestimmte Proportionen und Gebäudeteile, wie Überdächern (engawa, engava - das ist eine schmale Terrasse, die um das Haus herumführt) Schiebetüren, Innenhöfe (tsubo-niwa). Der japanische Gartenstil zeichnet sich außerdem durch verschiedene ästhetische Merkmale aus wie zum Beispiel Natürlichkeit, Asymmetrie, Reduktion, Abstraktion, Spontaneität. Alles Grelle, Gekünstelte, Vordergründige wird im japanischen Garten vermieden - Patina wie Gebrauchsspuren, Moose und Flechten werden im japanischen Garten geschätzt (wabi-sabi). Schlichte Flächen aus Splitt oder Bodendeckern oder als Hintergrund-Zäune bringen die einzelnen Gartenelemente noch besser zur Geltung und vermitteln Ruhe und Klarheit. Formales, Menschengemachtes wie behauener, geschnittener Stein, Formgehölze wie o-karikomi oder o-tamamono stehen im Kontrast zu natürlichen Formen wie z.B. einem filigran verzweigten Ahorn, acer japonica. Die Sujets sind oft japanische Landschaften, die in abstrahierter (nicht miniaturisierter!) Weise im japanischen Garten dargestellt werden. So reichen z.B. ein Farn, ein karger Busch, ein Fels und Moos aus um eine Waldathmosphäre zu schaffen. Der japanische Garten spielt mit Understatement und setzt eher auf die natürlichen Gegenpole von Licht und Schatten, Fläche und Volumen, Innen und Außen und dem Wechselspiel der Jahreszeiten. Im japanischen Garten, im Japangarten, geht es mehr um die sinnliche Erfahrung von feinen, sensiblen Wahrnehmungen wie z.B. tröpfelnde Wasserbecken, das Rauschen des Bambus, Tau auf dem Farn, vereinzelte Blätter auf einer Moosfläche etc. Diese Dinge kann man im japanischen Garten besser als in jeder anderen Gartenform erleben, denn der japanische Garten ist genau für diese Wahrnehmungen gemacht und berücksichtigt dies in der Gestaltung. Leider haben sich viele Missverständnisse in die Gestaltungsweise japanischer Gärten etabliert, die unserer Meinung nach, der japanischen Gartenkunst nicht gerecht werden... Um
einen japanischen Garten authentisch zu bauen, benötigen Sie ein
Menge an Fachwissen und viele gestalterische Tricks. Einige davon finden
Sie in unseren kostenlosen Bauanleitungen
zu Nobedan, Tsukubai,
Yotsume-gaki, yaku-ishi, o-karikomi,
tama-mono, demnächst
auch noch zur Kieferngestaltung und weiteren Themen.
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