Teezeremonie

Ruhe finden im Augenblick
Ichi-go ichi-e 一期一会   Jedes Zusammensein ist einmalig

Wenn man einer Teezusammenkunft – ob als Gast oder als Gastgeber – seine ganze Aufmerksamkeit schenkt,
wird sie zu einer kostbaren Zeit. Eine Zeit die herausgehoben ist aus allen Dingen,
mit denen man sich sonst so beschäftigt.

Unser Angebot richtet sich an alle, die gerne ein bisschen in die Welt des Teewegs eintauchen möchten
oder einfach eine Auszeit brauchen. Gerne können wir einen Termin vereinbaren.
Ideal wäre, wenn Sie sich bequeme (vielleicht sogar traditionelle, japanische)
Kleidung anziehen und weiße Socken tragen.
Alle anderen Utensilien (Fächer, Keishi), die man als Gast benötigt, stelle ich zur Verfügung.

Farn im Teegarten in Bartschendorf
Wartebank im Teegarten
Teezeremonie

Ich (Gesine Jochems) erlerne seit 2014 die japanische Teezeremonie – stehe also noch (in japanischer Zeitrechnung) ganz am Anfang. Wer auch dem Teeweg folgen möchte, findet in Deutschland verschiedene Teeschulen. Ich bin Mitglied der Urasenke Tankokei Teeschule Berlin e.V.

Die wichtigsten Begriffe der Teezeremonie sind (Quelle: Wikipedia):
  • (Wa) bedeutet Harmonie. Während der Teezeremonie herrscht ein harmonisches Gefühl zwischen Gast und Gastgeber. Die angerichteten Speisen und verwendeten Teeutensilien sind harmonisch aufeinander abgestimmt, der wechselnde Rhythmus der Jahreszeiten und die Empfindung des Menschen mit sich und der Natur durchdringen den Teeweg. Diese Harmonie führt zu einem Einklang mit der Natur und dem Verständnis der Vergänglichkeit allen Seins.
  • (Kei) heißt Hochachtung, Ehrfurcht und Respekt zwischen den Menschen und allen Dingen, das aus einem natürlichen Dankbarkeitsgefühl heraus entsteht. Respekt gilt nicht nur den Menschen, sondern auch der sorgfältigen Handhabung der Teegeräte. Rücksichtnahme der Gäste untereinander und die Gastfreundlichkeit des Gastgebers erleichtern auch Laien den Zugang zum Sadō.
  • (Sei) meint die Reinheit, Sauberkeit und Ordnung der Dinge und des Herzens. Bevor die Gäste den Teeraum betreten, reinigt der Teemeister die Teeutensilien – wobei seine Aufmerksamkeit ausschließlich dem Akt des Reinigens gilt – und gleichzeitig sein Herz und seinen Geist. Die Gäste waschen sich vor dem Chanoyu die Hände und spülen den Mund an einem niedrigen Steinwasserbecken, das sich vor dem Teehaus befindet, um sich vom „Staub des Alltags“ zu befreien.
  • 寂 (Jaku) bedeutet Stille. Hierbei ist aber nicht nur das Fehlen äußerer Geräusche gemeint, sondern die innere Einkehr und deren Ausstrahlung in die Gemeinschaft. Achtsamkeit und Gelassenheit entstehen durch die kontinuierliche Ausübung von Wa, Kei und Sei.